Endlich Wohlgschaft Biographie erschienen

marlies

Beitrag von marlies » 8.1.2008, 11:51

darauf stoss' ich an :wink:
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giesbert
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Beitrag von giesbert » 11.1.2008, 15:33

Admin: Die sich hier anschließende Diskussion über die Bezugsmöglichkeiten der HKA wurden in einen eigenen Thread ausgelagert: HKA - woher?
peter seidel
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Re: Endlich Wohlgschaft Biographie erschienen

Beitrag von peter seidel » 24.12.2009, 21:29

Karl May wird in der Öffentlichkeit fast ausschließlich als (inzwischen unmodern gewordener) Abenteuer-Schriftsteller für Kinder und Jugendliche wahrgenommen. Er wird von ‚gebildeten’ Erwachsenen bestenfalls belächelt als Erfinder von Winnetou und Old Shatterhand. Gegen dieses einseitige Image des ‚sächsischen Fabulierers’ hat Wohlgschaft in seiner May-Biografie sozusagen ‚angeschrieben’, bisher ohne Erfolg.

Jetzt aber ist ein Buch über ‚Mystik im Christentum’ (Frankfurt a. M. 2009) erschienen, verfasst von Werner Thiede. Der Autor ist evangelischer Theologe, Professor für Systematische Theologie an der Universität Erlangen-Nürnberg. Thiede stellt in diesem Buch 30 christliche Mystiker aus Geschichte und Gegenwart vor. Eine dieser 30 Kurzbiografien handelt über Karl May – und zwar in einem sehr positiven Sinne. Karl May erscheint hier in einer Reihe mit berühmten Mystiker/innen wie Paulus, Origenes, Augustinus, Hildegard von Bingen, Franz von Assisi, Meister Eckart, Martin Luther, Jakob Böhme, Sören Kierkegaard, Rudolf Steiner, Teilhard de Chardin, Dag Hammarskjöld, Dorothee Sölle und Willigis Jäger.

In seiner Karl-May-Darstellung beruft sich Werner Thiede unter anderem auf Hermann Wohlgschafts May-Biografie (allerdings in der Erstfassung von 1994). Das scheint mir umso interessanter, wenn man bedenkt, dass Thiedes Buch eine durchaus kritische, sehr sorgfältig abwägende Darstellung der christlichen Mystik bringt. Wenn Karl May hier gut abschneidet, so ist das schon bemerkenswert
markus
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Re: Endlich Wohlgschaft Biographie erschienen

Beitrag von markus » 24.12.2009, 21:44

Ich sags ja immer wieder, das Glas ist halbvoll und nicht halbleer in Bezug auf Karl May in der öffentlichen Wahrnehmung :D .
Thomas Math
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Re: Endlich Wohlgschaft Biographie erschienen

Beitrag von Thomas Math » 25.12.2009, 8:19

Na jetzt muss mir nur noch einer erklaeren,was denn christliche oder auch einfach Mystik ist.
I don't want to burst your bubble,aber nur weil ein Buch mit einem Orchideen Thema May positive erwaehnt,aendert sich sein Image nicht.
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rodger
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Re: Endlich Wohlgschaft Biographie erschienen

Beitrag von rodger » 1.1.2010, 23:11

Der (irgendwie einigermaßen 'hochgestochen' klingende) Ausdruck „Mystik“ mag zunächst irritieren, abschrecken o.ä. … Bemühen wir mal die in diesem Fall nüchtern angemessen erläuternde Wikipedia:
Der Ausdruck Mystik […] bezeichnet heute im allgemeinen Sprachgebrauch Berichte und Aussagen über die Erfahrung einer höchsten Wirklichkeit sowie die Bemühungen um eine solche Erfahrung.
Religionsgeschichtlich versteht man unter Mystik eine Form religiösen und damit auf ein Absolutes ausgerichteten Erlebens und sprachlichen Ausdrucks. Mystische Erfahrungen werden unter Verwendung kontextspezifischer Begriffe, Bilder und Formulierungen ausgedrückt.
In theistischen Religionen ist mystische Erfahrung auf Gott bezogen. Als Gotteserfahrung mitgeteilte mystische Erlebnisse kennen u. a. Strömungen des Judentums, des Christentums, des Islams und des Hinduismus. Sie finden in unterschiedlichen Begriffen und Wendungen Ausdruck, die oftmals auch in Grundschriften dieser Religionen Verwendung finden: Nacht, Dunkelheit, Feuer (Mose), „sanftes, leises Säuseln“ (1 Kön 19,12), Liebe (Johannesbriefe), göttliches Du, Gott als innerstes Innen (z.B. bei Augustinus); göttliche Mutter (Ramakrishna).
Nichttheistische Traditionen wie Buddhismus, Jainismus und Daoismus setzen mystische Erfahrungen mit einer letztendlichen Wirklichkeit ohne Bezug auf eine göttliche Wesenheit in Beziehung.
Kürzlich ist mir auf dem Wühltisch eines Antiquariats ein Buch „Eins mit Gott. Mystik jenseits von Religion und Zeit“ sozusagen zugefallen. In dessen Buchrückseiten-Text heißt es „Geht es im Christentum und im Islam, im Taoismus und im Sufismus nicht letztendlich um dasselbe?“

Und damit sind wir bei[m späten] Karl May. Diesen Aspekt seines Werkes gilt es zu entdecken (anstatt mit fataler, unglücklich angesetzter ‚Öffentlichkeitsarbeit’ ein Zerrbild munter weiter zu verbreiten …). Aber wie soll das funktionieren, wenn selbst Wohlmeinende die „Himmelsgedanken“ nicht richtig verstehen und entsprechend unterschätzen … Jedenfalls erfreulich, daß es ab und zu Ansätze in dieser Richtung gibt. Ich werde mir das von Herrn Seidel erwähnte Buch besorgen.
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Re: Endlich Wohlgschaft Biographie erschienen

Beitrag von Thomas Math » 2.1.2010, 0:14

Vielen Dank fuer den Versuch einer Erklaerung.
Er hat aber nur meinen Anfangseindruck,dass es sich bei "Mystik" um einen esoterischen Wischiwaschi Begriff handelt,der alles moegliche bedeuten kann.
Mays philosophische Auslassungen im Spaetwerk (lass es mich mal so nennen)habe ich immer schon fuer langweilig und was seinen Pazifismus angeht fuer naiv gehalten.
In einem muss ich rodger allerdings recht geben,ich persoenlich mag die "Himmelsgedanken" nicht,aber warum die so viel schlechter als das "Spaetwerk" sein sollen,ist mir nicht klar.
Ich verstehe auch die Aufregung uber die" May-Propaganda" nicht,um ehrlich zu sein,waren die meisten May-Leser Jugendliche und es wurden natuerlich die Reiseerzaehlungen nicht das Spaetwerk gelesen (ob das noch so ist wer weiss).KM wollte vielleicht nie ein Jugendschriftsteller sein,aber faktisch war er das.
Also lass den Fans ihren , ich bin sicher sie haben kein Interesse an deinem May.
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Re: Endlich Wohlgschaft Biographie erschienen

Beitrag von rodger » 2.1.2010, 0:24

Ich auch ... (bin mir auch sicher; da hast Du durchaus Recht) ...

:)

(Das Thema mit den -ismen, -tümern usw. hatten wir ja heute schon angeschnitten ... Christentum ist halt nicht Christus, der vermarktete und falsch verstandene Karl May ist halt nicht Karl May usw. ...)
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Re: Endlich Wohlgschaft Biographie erschienen

Beitrag von rodger » 2.1.2010, 7:36

Andererseits kann man ihn halt auch unter ganz verschiedenen Aspekten genießen, seinen Charme, seinen Witz und seine Weisheit, seine banalen Plaudereien aus dem Alltag, seine Menschlichkeit, seine augenzwinkernde Hinterpfiffigkeit (es heißt eigentlich ein wenig anders aber wir wollen ja hier nicht unseriös wirken ... (auch wenn die Wikipedia ("der Junge mit der Mundharmonika" ...) uns just belehrt, daß auch der Alternativausdruck anwendbar wäre) ), seinen Humor, seine manchmal durchaus platten Witzchen, seine erfrischend jungenhafte Albernheit, seine Abenteuergeschichten samt Spannung und Action, 'Erbauliches', Tiefsinn, Durchblick, seine Blitzgescheitheit, seine faszinierenden Beschreibungen aller Art, Exotik, blühende Phantasie, usw. usf. Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen.

Die Bücher der 'erlauchten Großen' seien wie Wein, schrieb Mark Twain (wie May völlig unterschätzt und in ähnlicher Weise gemeinhin auf 'Tom Sawyer' im Sinne einer Art Markenzeichens reduziert ...), seine wie Wasser, aber Wasser trinke jeder.
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Re: Endlich Wohlgschaft Biographie erschienen

Beitrag von rodger » 2.1.2010, 8:07

Und, wiederum andererseits (der Seiten sind viele ...), die einen stört dann die Albernheit, wenn es ihnen zuviel wird (ich las mal zu meiner Verblüffung daß jemand es gut fand daß die Hobblefrankereien in gängigen Ausgaben zusammengestrichen sind), die anderen, daß unser Autor manchmal zu "fromm" daherkommt, wieder anderen sind die Landschaftsbeschreibungen zu 'langweilig', andere stört die (m.E. durchaus reizvolle) individuelle Sprache, oder er wird ihnen zu persönlich (die Formulierung von "quälenden Privatheiten" taucht an einer Stelle im Karl-May-Handbuch auf ...) ...

Doro hat schon Recht (dieser Tage in irgend einem anderen Thread): hundert Leser, hundert Wahrnehmungen, jeder liest etwas anderes, auch wenn alle das gleiche Buch lesen ...
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Re: Endlich Wohlgschaft Biographie erschienen

Beitrag von Hermann Wohlgschaft » 2.1.2010, 9:18

Obwohl sich Werner Thiede in seinem neuen Buch über christliche Mystik – neben May-Zitaten aus der Chronik von Sudhoff/Steinmetz – auf meine May-Biographie (von 1994) bezieht, muss ich sagen: So weit wie Thiede bin ich in meiner Darstellung nicht gegangen.

Karl May in eine Reihe mit Jesus Christus, Paulus, Augustinus, Franz von Assisi, Meister Eckart, Martin Luther, Blaise Pascal, Sören Kierkegaard usw. zu stellen, wäre mir nie eingefallen. Ich halte die ›Einordnung‹ unseres Maysters durch Thiede für keineswegs unproblematisch.

Andererseits – im Blick auf May-Texte wie die ›Himmelsgedanken‹ empfinde ich Thiedes Auffassung doch als plausibel oder zumindest als nachvollziebar. Jedenfalls freue ich mich über diese Neuerscheinung.

Mit den besten Wünschen für ein gutes, von Gott gesegnetes und deshalb erfülltes Jahr 2010

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Re: Endlich Wohlgschaft Biographie erschienen

Beitrag von Hermann Wohlgschaft » 2.1.2010, 11:18

Meinen obigen Eintrag muss ich noch etwas verdeutlichen. Natürlich will Werner Thiede in seinem Buch nicht behaupten, dass es zwischen Paulus, Augustinus usw. auf der einen Seite und Karl May auf der anderen Seite keine wesentlichen Unterschiede gäbe. Er will nur sagen, dass auch May – wie die anderen ›Mystiker/innen‹ – eine intensive Gotteserfahrung hatte und diese Erfahrung in der Öffentlichkeit bezeugte. Nur in DIESER Hinsicht kann May in einer Reihe mit den bei Thiede besprochenen Autoren gesehen werden.

Darüber hinaus freilich können zwischen Karl May und beispielsweise Teilhard de Chardin (von Thiede auf S. 202-207 besprochen) noch weitere Gemeinsamkeiten aufgezeigt werden – wie ich es im Jb-KMG 2003 und in der Neufassung der May-Biographie erörtert habe.
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Re: Endlich Wohlgschaft Biographie erschienen

Beitrag von Hermann Wohlgschaft » 3.1.2010, 11:59

In einigen der letzten Beiträge hier im Thread wird die Ansicht vertreten (oder suggeriert), dass die christliche und die außerchristliche Mystik praktisch dasselbe seien. Dem möchte ich widersprechen.

Mystik ist nicht gleich Mystik. In der spezifisch christlichen Mystik geht es um die personale Gemeinschaft des Glaubenden mit dem auferstandenen, also lebendigen Jesus Christus. Dabei wird ein dialogisches Gottesbild vorausgesetzt, ein personales (wenn man so will, dualistisches) Gegenüber von Schöpfer und Schöpfung, von trinitarischer Gottheit und geschaffener Menschlichkeit. Im durchaus SCHARFEN Gegensatz etwa zu manchen fernöstlichen (oder abendländisch-esoterischen) Formen der Mystik geht es in der christlichen Mystik gerade NICHT um die innere ›Leere‹ und die ›Ich-Auflösung‹, sondern ganz im Gegenteil um die Fülle des Lebens und um die bleibende Einmaligkeit jedes einzelnen, von Gott geschaffenen Individuums.

Diesen Unterschied hat der evangelische Theologe Werner Thiede sehr deutlich herausgearbeitet. In dieser Klarstellung sehe ich auch das wesentliche Verdienst des Autors. Und gerade die Definition des unterscheidend Christlichen bei Thiede macht es m. E. plausibel, auch Karl May als christlichen Mystiker anzusehen.
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Re: Endlich Wohlgschaft Biographie erschienen

Beitrag von rodger » 3.1.2010, 14:49

Ich hingegen bin der Ansicht, daß Karl Mays Religiosität überkonfessionell war, er das nur in den Medien seiner Zeit (z.B. eben gar dem „Deutschen Hausschatz“) nicht so recht „verkaufen“ konnte und sich daher (nicht immer !) ein wenig gängig-gefälliger Anschauung und entsprechendem Sprachgebrauch angepasst hat …

Die Formulierungen „innere ›Leere‹“ und „›Ich-Auflösung<“ klingen so ohne Kontext irgendwie unangemessen negativ wertend bzw. könnten für Leute, die das vielleicht zum ersten Mal hören oder lesen, auf entsprechend gedanklich falsche Fährte führen. Die Erkenntnis, daß das Ich im Grunde eine Illusion ist, hat ja keineswegs etwas ‚negatives’, sondern etwas befreiendes …

Daß Sie SCHARFEN groß schreiben, mag durchaus angemessen sein, nur sehe ich das, worauf Sie damit vermutlich hinauswollen, eher von der anderen Seite … eben daß Religiosität über einengende Blickwinkel von Konfessionen und Theorien natürlich durchaus hinausgehen kann. (Man schaue z.B. einmal in Lessings Ringparabel und beschwere sich über das womöglich ‚ketzerisch’ wirkende Gedankengut ggf. bei ihm … :wink: )

In den ‚Himmelsgedanken’ und den darin enthaltenen aphoristischen Anmerkungen fällt mir immer wieder auf, wie nah Karl May mit seinen Einsichten und Aussagen an zeitgenössischer ‚Esoterik’ (mit den Worten und Begriffen ist es so eine Sache … dieser Begriff ist halt auch nur eine Art Verlegenheitslösung und freilich auch ein Sammelbecken für alles Mögliche und Unmögliche, will sagen, für viel Blödsinn und auch viel Gutes …) ist. Und da siedele ich persönlich ihn weitaus eher an als sozusagen fein eingetütet im christlichen Glauben, geschweige denn dessen institutionalisierter Form.

Nochmal zur „Ich-Auflösung“: daß die kleinen und großen Gauner, die Schwachen und die ‚Bösen’, daß das alles gewissermaßen er selber ist, hat er ja offenbar erkannt, und diesen Ich-Anteilen in Gestalt des Carpio, des vermeintlichen Jüterbogker Barbiers, des Abrahim Mamur, Sendador usw. usf. gleichsam beeindruckende Denkmäler gesetzt. Er hätte noch einen Schritt weiter gehen sollen und auch den Lebius (u.a.) gleichsam als Ich-Anteil erkennen … er wurde da mit Dingen konfrontiert, von denen er selber „ein Lied singen“ konnte … für andere ‚Negativ-Figuren’ seines Lebens, von Emma Pollmer bis weißichwo, gilt m.E. das gleiche …
Zuletzt geändert von rodger am 3.1.2010, 16:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Endlich Wohlgschaft Biographie erschienen

Beitrag von Doro » 3.1.2010, 16:00

rodger hat geschrieben: Nochmal zur „Ich-Auflösung“: daß die kleinen und großen Gauner, die Schwachen und die ‚Bösen’, daß das alles gewissermaßen er selber ist, hat er ja offenbar erkannt, und diesen Ich-Anteilen in Gestalt des Carpio, des vermeintlichen Jüterbogker Barbiers, des Abrahim Mamur, Sendador usw. usf. gleichsam beeindruckende Denkmäler gesetzt. Er hätte noch einen Schritt weiter gehen sollen und auch den Lebius (u.a.) gleichsam als Ich-Anteil erkennen … er wurde da mit Dingen konfrontiert, von denen er selber „ein Lied singen“ konnte … für andere ‚Negativ-Figuren’ seines Lebens, von Emma Pollmer bis weißichwo, gilt m.E. das gleiche …

Falls ich jetzt nichts falsch interpretiere, dann muss ich sagen RESPEKT!

Interessanter Gedanke: Sich selbst im Nächsten/Anderen erkennen...

Kommt mir seltsam bekannt und vertraut vor, gab's da ne Aussage in einem sehr bekannten Buch, mit einer sehr bekannten Persönlichkeit??? :wink:

Das muss man setzen lassen!

Im Übrigen sehe ich GOTTESERFAHRUNG immer sehr subjektiv, deshalb habe ich mit dieser überaus christlichen Deutung der Mystik ein bisl Bauchschmerzen.... 8)

Wobei ich Ihre Meinungen und Denkweisen sehr schätze und respektiere, Herr Wohlgschaft!
People may hate you for being different and not living by society’s standards, but deep down they wish they had the courage to do the same. (Kevin Hart)
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