Moellhausen: Die beiden Jachten

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Helmut Prodinger
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Moellhausen: Die beiden Jachten

Beitrag von Helmut Prodinger » 4.7.2012, 10:02

Ich las nun die bearbeitete Version von Dietrich Theden.

Die weibliche Jacht, verfolgt von der maennlichen. Robert Kraft hat das Thema in den Vestalinnen wieder aufgegriffen und ins Groteske ueberhoeht.

Die raechende Graefin, ein weibliches Gegenstueck zum Grafen von Monte Christo und Mathias Sandorf.

Es gelingt kaum, dem Hauptschurken richtig boese zu sein. Das Verbrechen geschah vor 20 Jahren, die Ausgesetzten gehen auf den Aurora-Inseln zu Grunde, anders als Sternau und Co., die ja nach 16 (oder 18) Jahren wieder auftauchen, wunderbarerweise, ohne dasz dort Nachwuchs produziert worden waere.

Die Welt der Kleinkriminellen und Gaukler hat er wieder, dazu eine sproede Liebesgeschichte in Norwegen.

Wahnsinn spielt wieder eine Rolle, wohl durch Freund Philipp Galen beeinfluszt.

Die Spannung bleibt nie richtig bestehen, denn offene Fragen werden stets sehr bald geloest. Vielleicht hat Theden da einiges umarrangiert?

Moellhausen verwendet gerne das Wort "herzig".
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