Das Schmöker Kabinett

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Scheuch
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Das Schmöker Kabinett

Beitrag von Scheuch » 16.12.2008, 21:16

Ich würde gerne wissen, welche Titel in der Reihe "Das Schmöker Kabinett" erschienen sind.
Im Karl-May-Wiki habe ich alle mir bekannten 28 Titel gelistet, wer kennt weitere?

-SCHEUCH-
Scheuch
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Beitrag von Scheuch » 31.1.2009, 9:33

Bedeutet das Schweigen, dass ich gut recherchiert und mit etwas Hilfe alle aufgelistet habe oder dass ich der einzige bin, der sich dafür interessiert?

-SCHEUCH-
markus
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Re: Das Schmöker Kabinett

Beitrag von markus » 31.1.2009, 10:54

Ich glaube eher letzteres :oops:

Aber sieh es positiv. In einer Zeit der Gleichmacherei sind Individualisten zwar eine Seltenheit, deswegen aber auch gern gesehen :D .

Ich besitze übrigens vom Schmökerkabinett nur den "Samiel"
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Helmut
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Re: Das Schmöker Kabinett

Beitrag von Helmut » 31.1.2009, 12:52

Ich habe 15 Titel davon, und die sind alle enthalten.
(Einen oder zwei davon hatte ich ja auch schon im "Wiki" ergänzt.)
:lol:

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Wolfgang Sämmer
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Re: Das Schmöker Kabinett

Beitrag von Wolfgang Sämmer » 1.2.2009, 13:16

So etwa mit 18 Jahren besuchte ich das "Schmöker Kabinett" und las die "Sklaven der Arbeit", den Erzgebirgsteil aus dem "Verlorenen Sohn". Ich war begeistert! Der originale Karl May war ja noch viel besser als der bearbeitete! Der Rest des "Verlorenen Sohnes" mußte unbedingt her. Nach und nach kaufte ich mir die restlichen 5 Bände, die der Olms-Verlag herausgab; 24,80 DM pro Band damals. Ein stolzer Preis für mich, doch ich zögerte keinen Augenblick, ihn zu zahlen. Seitdem schätze ich den "Verlorenen Sohn" ganz besonders; ich halte ihn für den bedeutendsten Kolportageroman Karl Mays, für einen der bedeutendsten Kolportageromane überhaupt. Seitdem übrigens macht mir auch das Frakturlesen gar nichts aus, und ich muß jedesmal lächeln, wenn Studenten damit so ihre Probleme haben. Hätten Sie mal mehr Karl May gelesen. Der "Schmöker Kabinett"-Band "Die Sklaven der Arbeit" enthält auch ein Nachwort von Michael Koser (so heißt er, meine ich). Koser zitiert darin auch Karl May mit dem Satz: Einen guten Kolportageroman schreiben zu können, ist keine Schande, sondern eine Ehre; wer das nicht glaubt, der versteht von der Sache nichts. Mutig! Kraftvoll! Fand ich. So hätte Karl May sich immer für seine Münchmeyerromane einsetzen sollen. Verdient hätten sie's.
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