Jack London

markus
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Re: Jack London

Beitrag von markus » 5.12.2008, 17:41

Sehr schön. Aber wieso ausgerechnet Alligator? Ja wäre es ein Plastik-Hai gewesen, hätte London wohl nichts dagegen gehabt. :lol:

Warum bist du nicht Schriftsteller geworden?
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Re: Jack London

Beitrag von rodger » 5.12.2008, 18:42

Aber wieso ausgerechnet Alligator?
Der Hai wäre mir zu einsilbig gewesen ...
Warum bist du nicht Schriftsteller geworden?
Bin ich doch …

(„Dann schreibe ich eben nur noch Kolportage“; Robert Kraft)

(Elfriede Jelinek hat sich ausführlicher geäußert („Keine Anweisung …“), aber das zu zitieren, würde hier zu weit führen, bzw.: zu lang sein, auch mir)

:wink:
Zuletzt geändert von rodger am 5.12.2008, 20:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Jack London

Beitrag von markus » 5.12.2008, 18:56

rodger hat geschrieben:
Der Hai wäre mir zu einsilbig gewesen ...
Dann nimm doch Haifisch oder "Der weiße Hai" :mrgreen:
rodger hat geschrieben:Bin ich doch …
Warum les ich dann nix von dir...?

Ich meine nicht nur hier und auf deiner Seite. Wo puplizierst du?
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Re: Jack London

Beitrag von rodger » 5.12.2008, 19:05

markus hat geschrieben:
Ich meine nicht nur hier und auf deiner Seite. Wo puplizierst du?
Das ist doch genug gepupst, äh, publiziert. Vielen eh schon viel zu viel ...
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Re: Jack London

Beitrag von markus » 5.12.2008, 21:17

Das kann doch einem Schriftsteller pupsegal sein. Ein Schriftsteller pupst...ähm...schreibt doch in erster Linie für sich und nicht fürs Puplikum. Ihm sind Lob, Anerkennung einerlei. Geld verdienen durch schreiben ist ihm ein Greuel (deswegen hat sich May ja auch erst sehr spät im hohen Alter dazu durchgerungen es auch deswegen zu tun :mrgreen: ). Eitel ist ein Schriftsteller in keinster Weise.

:lol:
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Re: Jack London

Beitrag von rodger » 5.12.2008, 22:09

Vielleicht sollten wir mal Schriftsteller definieren ... Stellt Schriften. Ggf. ins Internet. Du bist auch einer. Alle hier. Ich wollte mich wirklich nicht irgendwie herausstellen.

(Kommt nun auch noch gallige Selbstironie als Hochmut, Realitätsverlust o.ä. herüber ? Auch das würde mich nicht mehr wundern ...)

:roll:
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Re: Jack London

Beitrag von markus » 5.12.2008, 22:16

rodger hat geschrieben:Vielleicht sollten wir mal Schriftsteller definieren ... Stellt Schriften. Ggf. ins Internet. Du bist auch einer. Alle hier. Ich wollte mich wirklich nicht irgendwie herausstellen.
Gut, damit hast du Recht. Dann muß ich es anders formulieren. Werde Berufsschriftsteller :wink: .
rodger hat geschrieben:(Kommt nun auch noch gallige Selbstironie als Hochmut, Realitätsverlust o.ä. herüber ? Auch das würde mich nicht mehr wundern ...)

:roll:
In keinster Weise, jedenfalls nicht von mir.
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Re: Jack London

Beitrag von rodger » 5.12.2008, 23:22

Ich schreibe zwar ganz gern und auch relativ viel, bin aber froh, damit nicht mein Geld verdienen und mich dadurch in irgendwelche Abhängigkeiten begeben zu müssen.

Zurück zu Jack London. Der meinte auch, unbedingt Schriftsteller werden zu müssen, und was dann dabei herauskam, hat er in „Martin Eden“ beschrieben und auch selber erlebt … Arno Schmidt hatte auch irgendwann die 'Faxen dicke' … Unzählige andere mussten ebenfalls irgendwann feststellen, was es letzten Endes bringt: Nichts. – Steht doch schon bei Karl May, Himmelsgedanken, gleich ganz vorne: "Denk' nicht an ird'schen Ruhm" …
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Re: Jack London

Beitrag von markus » 6.12.2008, 20:50

rodger hat geschrieben:Ich schreibe zwar ganz gern und auch relativ viel, bin aber froh, damit nicht mein Geld verdienen und mich dadurch in irgendwelche Abhängigkeiten begeben zu müssen.

Zurück zu Jack London. Der meinte auch, unbedingt Schriftsteller werden zu müssen, und was dann dabei herauskam, hat er in „Martin Eden“ beschrieben und auch selber erlebt … Arno Schmidt hatte auch irgendwann die 'Faxen dicke' … Unzählige andere mussten ebenfalls irgendwann feststellen, was es letzten Endes bringt: Nichts. – Steht doch schon bei Karl May, Himmelsgedanken, gleich ganz vorne: "Denk' nicht an ird'schen Ruhm" …
Hm, entweder ist meine Brille kaputt, oder das Forum hat ne Macke. Hier stand doch heute morgen viel mehr drin. Schade. Hoffentlich hast es noch nicht gelöscht Rüdiger.

Gruß
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Re: Jack London

Beitrag von rodger » 7.12.2008, 1:14

Doch.

8)

Ich stellte gestern morgen fest, daß ich das, worum es mir primär ging, auch in einem Satz sagen konnte, ohne meinem vorgestern abend darüber weit hinausgehenden Mitteilungsbedürfnis derartig die Zügel schießen zu lassen.

:wink:
Zuletzt geändert von rodger am 7.12.2008, 17:54, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Jack London

Beitrag von markus » 7.12.2008, 2:20

Sowas hätte May nie getan. Deswegen war er auch erfolgreicher als du. Ich wollte dich schon mit ihm vergleichen.

:wink: :)
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Re: Jack London

Beitrag von rodger » 7.12.2008, 12:30

Markus hat geschrieben: Sowas hätte May nie getan.
Na, dann vergleich mal (z.B.) seine "Greenhorn"-Einleitung aus dem "Scout" mit der späteren in Winnetou I ...

:mrgreen:
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Re: Jack London

Beitrag von markus » 7.12.2008, 12:50

rodger hat geschrieben:
Markus hat geschrieben: Sowas hätte May nie getan.
Na, dann vergleich mal (z.B.) seine "Greenhorn"-Einleitung aus dem "Scout" mit der späteren in Winnetou I ...

:mrgreen:
Guten morgen,

das war dann wohl einer der Fehsenfeld-Redakteure. Ach nee, das war ja bei Pustet so üblich.

Gut, du hast Recht. Aber eigentlich meinte ich nicht Mays nachträgliche Bearbeitungen seiner eigenen Erzählungen, sondern seine Manuskripte, die er selber kaum korrigierte. Das taten dann andere für ihn.
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Re: Jack London

Beitrag von rodger » 7.12.2008, 12:57

Seine Pollmer-Studie hat er gar nicht veröffentlicht. Die war nur für den Untersuchungsrichter, bzw., nur für ihn allein, hat er gesagt bzw. geschrieben. Mein Text von vorgestern abend ist auch nur für den Untersuchungsrichter und für mich selber.

:lol:
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Re: Jack London

Beitrag von rodger » 5.11.2016, 11:48

Über Jack London ist ein opulenter, dabei relativ preiswerter Bildband erschienen

https://www.amazon.de/Die-vielen-Leben- ... elen+leben

dessen textlicher Tiefgang sich indes in engen Grenzen hält, z.B. wird "Martin Eden" in zwei, drei Sätzen abgehandelt.

Mir persönlich genügte ca. 1 Std. Durchblättern in der Buchhandlung (mit Sitzecke ... feine Einrichtung ... :D ), ich muß nicht mehr alles kaufen, aber gut aufgemacht und ansehenswert ist der Band allemal.
Antworten
https://silk.pl/jedwabne-poszewki-na-poduszki-8-godzin-pielegnacji-skory-i-wlosow/